Fußverkehrs-Check im Format „Stadt wahrnehmen!“ in Chemnitz
Foto: Dr. Viktoria Wesslowski, FUSS e.V.

Quellenangaben sind bei allen Beiträgen am Ende zusammengestellt. Im Folgenden finden Sie nach dem Herausgabe-Datum sortiert eine Auswahl an Leitfäden, Handbüchern, etc., die Ihnen eine Hilfestellung für die Durchführung eines Fußverkehrs-Checks bieten könnten. Diese Hinweise sind durch eine kurze Erläuterung ergänzt. Sollten Sie eine aus Ihrer Sicht besonders wichtige Veröffentlichung vermissen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Weitere Literaturangaben zum Fußverkehr finden Sie unter www.fuss-ev.de > Literatur.

    • Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (Hrsg.), Stefan Burger, Dr. Klaus Dapp, Claudia Grumann, Melina Zimmermann-Dutton: Nahmobilitätsstrategie für Hessen, Hessen Mai 2017. Nahmobilitätsstrategie für Hessen (PDF). Die Veröffentlichung zeigt wesentliche Handlungsfelder, Ziele, Maßnahmen und Instrumente auf, die zu einer Förderung der Nahmobilität beitragen können. Sie bietet in diesem Rahmen auch Hilfestellungen für Fußverkehrs-Checks.
    • Zukunftsnetz Mobilität NRW (Hrsg.): Öffentliche Räume für alle – Mobilitätsmanagement für Senioren, 2017. weitere Informationen über www.vrsinfo.de, oder www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de. Im Rahmen der Projektsteckbriefe sind drei verschiedene Fußverkehrs-Checks mit Seniorenschwerpunkt beschrieben.
    • Jan Gehl, Birgitte Svarre: Leben in Städten – Wie man den öffentlichen Raum untersucht, edition:`AngewAndte, Birkhäuser Verlag GmbH, Basel 2016. Eine thematisch sehr breit angelegte Zusammenstellung von Fußverkehrs-Checks, die durch das Büro Gehl Architects Kopenhagen, Dänemark und anderen Büros weltweit durchgeführt worden sind. Darüber hinaus bietet das 180 Seiten umfassende Buch weitere Hinweise zur Erfassung des Fußverkehrs mit zahlreichen Fotos und Abbildungen.
    • Planersocietät – Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation (Auftragnehmer), NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (Auftraggeber): Fußverkehrs-Checks, Leitfaden zur Durchführung, Dortmund/Karlsruhe, Oktober 2016. Fussverkehr-Checks Leitfaden zur Durchführung (PDF). In diesem Leitfaden werden die Erfahrungen aus den ersten Fußverkehrs-Checks in Baden-Württemberg zusammengefasst und für eine Nachahmung in knapper und leicht verständlicher Form dargestellt.
    • Weitere sehr hilfreiche Informationen zu den Fußverkehrs-Checks finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg: Fußverkehrs-Checks für Baden-Württemberg: Lebensqualität gestalten! www.vm.baden-wuerttemberg.de > Mobilität-Verkehr > Fussverkehr
    • umverkehR (Hrsg.), Bernhard Piller: umverkehR – Fussverkehrs-Test in 8 Städten, Zürich November 2016. Bericht-Fussverkehrstest 2016 (PDF). Der Bericht zu den Fußverkehrs-Test in der Schweiz beinhaltet unter anderem Grundanforderungen an Fußverkehrsnetze und gibt somit Hinweise, worauf bei einem Fußverkehrs-Check geachtet werden muss.
    • Fussverkehr Schweiz (Hrsg.), Thomas Schweizer: Erschließung von Wohngebäuden für den Fussverkehr – Hinweise für die Planung, Zürich August 2016. Das kurze Faktenblatt behandelt die Fragestellung, welche Aspekte für die gute Erreichbarkeit von Wohnungen ausschlaggebend sind.
    • Fussverkehr Schweiz (Hrsg.), Elio Pescatore, Pascal Regli: Fussverkehrsförderung in Gemeinden – Maßnahmen und Handlungsfelder, Zürich März 2016. In diesem kurzen Faktenblatt wurden für drei Handlungsfelder. Netzstruktur, Umfeldqualität und Bewusstseinsbildung stichpunktartig zentrale Maßnahmen in Paketen zusammen gestellt.
    • Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. (Hrsg.), Ekkehard Westphal, Arndt Schwab, Sylke Petry: Querbuch – Wie Fußgänger am besten über die Straße kommen, Berlin 2015. Eine Übersicht über die in Deutschland üblichen Querungsanlagen und als ein Baukasten der Möglichkeiten mit teilweise recht differenzierten Angaben zur Ausgestaltung; auch ein hilfreicher Leitfaden für Mängelanalysen an vorhandenen Anlagen.
    • Fussverkehr Schweiz (Hrsg.), Samuel Flükiger, Henny Leuba: Qualität von öffentlichen Räumen – Methoden zur Beurteilung der Aufenthaltsqualität, Zürich September 2015. Dokumentation Aufenthaltsqualität (PDF). Neben den beschriebenen Check-Formaten und den Methoden, sind ebenfalls hilfreiche Hinweise enthalten, wie zum Beispiel Einflüsse auf den Aufenthalt oder auch Indikatoren für die Qualität öffentlicher Räume.
    • Sigrist, D., Zahnd, Th., Rothenbühler, M., Diem, I.: Fußwegnetzplanung. Handbuch. Vollzugshilfen Langsamverkehr, Nr.14., Fussverkehr Schweiz und Bundesamt für Strassen (Hrsg.), ASTRA Zürich, Bern 2015. Das Handbuch gibt eine praxisnahe Anleitung, wie bestehende Fußwege zu einem Fußverkehrsnetz verbunden werden können. Neben Tipps für die planerische Darstellung des Fußverkehrsnetzes gibt es auch Hinweise zur rechtlichen Sicherung der Wege.
    • Fussverkehr Schweiz (Hrsg.); Pochon, Mathieu; Schweizer, Thomas: Sitzen im öffentlichen Raum – Überblick zum urbanen Aufenthalt, Zürich Februar 2015. Die Broschüre befasst sich mit dem Straßenmobiliar im öffentlichen Raum, insbesondere den Sitzgelegenheiten.
    • Franz, M.; Königshaus, D.; Müller, S. (2014): Förderung des Rad- und Fußverkehrs – Kosteneffiziente Maßnahmen im öffentlichen Straßenraum. Handbuch für die kommunale Praxis, Schriftenreihe der ivm. Frankfurt am Main 2014. Kosteneffizienz-Handbuch 2014 (PDF). In der Veröffentlichung werden Elemente der Straßenraumgestaltung dargestellt, die kurzfristig und kostengünstig umsetzbar sind, um den Rad- und Fußverkehr zu fördern.
    • Landesbetrieb Straßenbau NRW: Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen: Leitfaden 2012. Barrierefreiheit im Straßenraum. Gelsenkirchen 2012. Leitfaden: Barrierefreiheit im Straßenraum (PDF). Dieser Leitfaden beinhaltet Fragestellungen und Lösungen, wie zum Beispiel Rechts- und Arbeitsgrundlagen, Materialien, technische Gestaltungen sowie Begriffsbestimmungen und allgemeine Regelungen.
    • Sauter, Daniel, Melanie Kunz, Iva Sedlak, Kurt Wyss: Aufenthalt, Fuss- und Veloverkehr im Unteren Limmatraum – Erhebung 2010, im Auftrag der Stadt Zürich, Zürich August 2011. Diese Veröffentlichung befasst sich mit Erhebungen im Bereich des Fuß- und Fahrradverkehrs. Anhand eines Beispielortes in Zürich wird das Vorgehen veranschaulicht dargestellt.
    • Fussverkehr Schweiz (Hrsg.), Marlène Butz, Pascal Regli: Fussverkehr in den Agglomerationen – Problemstellen-Analyse – Wegleitung, Version 2/Jan.2010, Zürich Januar 2010. Wegleitung-Aggloprogramm (PDF). Die Broschüre soll helfen, die Problemstellen im Fußverkehr zu analysieren, Resultate zu erfassen und Prioritäten und Nutzen von Maßnahmen zu eruieren.
    • Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung: Unbehinderte Mobilität – Leitfaden; Heft 54.12/2006, Dezember 2006 Wiesbaden. Unbehinderte Mobilität – Leitfaden (PDF). Es handelt sich um eine Planungshilfe zur Umsetzung barrierefreier Maßnahmen im öffentlichen Verkehrsraum. Es werden exemplarisch Möglichkeiten zum Straßenentwurf für die häufigsten Anwendungsfälle dargestellt.
    • Europäische Komission (Hrsg.), PROMPT: Neue Möglichkeiten zur Förderung des Fussverkehrs in Städten – Zusammenfassung des PROMPT Projektes und der Resultate, 2005. Die Veröffentlichung beinhaltet Richtlinien für Behörden und Planende zur Gestaltung des öffentlichen Raumes. Dabei werden Probleme des Fußverkehrs aufgegriffen und mögliche Lösungen dargestellt.
    • Hüsler, Willi, Ingrid Schmid und Daniel Sauter: PROMPT – Neue Massnahmen zur Förderung des Fussverkehrs in Städten – Schlussbericht Schweiz. Zürich Mai 2005. Die Veröffentlichung bietet hilfreiche Anregungen und Lösungsansätze zur Verbesserung des Fußverkehrs.
    • Zweibrücken, Klaus, Daniel Sauter, Thomas Schweizer, Andreas Stäheli, Katja Beaujean: Erhebung des Fuss- und Veloverkehrs – Schlussbericht September 2005, Basel/Zürich September 2005. Diese Veröffentlichung kann als Leitfaden für die Durchführung von Erhebungen des Fuß- und Fahrradverkehrs angewendet werden.
    • Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen FGSV (Hrsg.): Empfehlungen für das Sicherheitsaudit von Straßen ESAS (R 2), Ausgabe 2002. Obwohl nur für Straßen-Neu-, Um- oder Ausbau entwickelt, sind die im Anhang abgedruckten Checklisten für Hauptverkehrs- und Erschließungsstraßen für Fußverkehrs-Checks mit dem Schwerpunkt „Verkehrssicherheit“ durchaus als Hinweise hilfreich.

Zum Zeitpunkt der Erst-Einstellung dieser Literaturübersicht Ende des Jahres 2017 gab es diverse Hinweise zur Erstellung weiterer Handlungsanleitungen, z.B. durch das Zukunftsnetz Mobilität in Nordrhein-Westfalen oder die Kiel-Region in Schleswig-Holstein. Bitte ergänzen Sie diese Informationen für Ihre Kolleginnen und Kollegen oder Mitstreiterinnen und Mitstreiter, indem Sie mit uns Kontakt aufnehmen.