Erster Workshop „Wo stehen wir, wo wollen wir hin?“ nach der Ketso-Methode in Chemnitz
Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

Zuerst sollen folgende drei Fragestellungen über die „Alleinstellung“ von Fußverkehrs-Checks und die Nutzung der Ergebnisse untersucht werden:

Es gibt vielfältige Konstellationen, in denen Fußverkehrs-Checks organisatorisch und inhaltlich eingebunden werden können. In Deutschland gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen, hier sollen zwei Beispiele näher erläutert werden:

Zum Schluss folgen die

Kann auch ein einzelner Fußverkehrs-Check zielführend sein?

Grundsätzlich ist es nicht verwerflich, einen Fach-Check oder eine Gruppen-Begehung als eine erst einmal für sich allein stehende Aktivität durchzuführen. Wenn z.B. eine Bürgerinitiative, ein Stadtteil- oder Sanierungsbüro oder ein Interessenverband die Öffentlichkeit auf Missstände aufmerksam machen möchte und für diesen Zweck Bürgerinnen und Bürger, Menschen aus der Verwaltung und der Politik etc. einlädt, sich diese Missstände vor Ort einmal anzusehen, dann kann dies durchaus eine zielführende Vorgehensweise sein (vergleiche auch Ziele). In der Regel wird es anschießend darüber noch ein Fachgespräch in der Verwaltung geben. Doch schon hier sollten die Organisatoren darauf achten, dass die Themen nicht sehr schnell von der Straße auf die Schreibtische und dann in die Ablagen wandern.

Allerdings sind auch dann die Erkenntnisse aus der Begehung bei den Beteiligten nicht gelöscht. Die örtliche Wahrnehmung ist als Medium nicht durch Diskussionsveranstaltungen ersetzbar. In der Literatur werden solche „Alleingänge“ bisher weitestgehend vernachlässigt, obwohl die Fußverkehrs-Checks in Deutschland in dieser Vorgehensweise ihren Ursprung haben.(1) Eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung einer Gruppen-Begehung ist allerdings, dass die durchführende Person vorher zumindest einen internen Fußverkehrs-Check auf der Route durchgeführt hat.

Lassen sich mit einem Fußverkehrs-Check auch andere Aktivitäten verknüpfen?

Man kann einen Fußverkehrs-Check auswerten und anschließend durch gezielte Fußgänger-Befragungen oder eine kleine Ausstellung ergänzen. Es ist auch möglich, die Ergebnisse in einem „Check ohne Ortsbegehung“ vorzustellen und zu diskutieren oder gar die Verbesserungen zur „Abstimmung“ zu geben (2). Viele Fußverkehrs-Checks eignen sich auch, um anschließend noch einmal die gleiche Strecke zielgruppengenauer zu untersuchen, z.B. aus der Sicht von Kindern, mobilitätseingeschränkten Personen, etc.. Die bei einem Fußverkehrs-Checks entstehenden Situations-Fotos sind für die Öffentlichkeitsarbeit und auch für örtliche Bürgerveranstaltungen sehr gut geeignet, denn dort werden Fotos mit Ortsbezug besser wahrgenommen als allgemeine Beispiele. Auf jeden Fall sollten sich die Check-Ergebnisse nicht nur Stadt- und Verkehrsplaner in den Gemeinden ansehen, sondern auch die anderen Abteilungen in den Verwaltungen, die Beiräte und auch die Unfallkommission.

 

Fußgängerbefragung nach einem Fußverkehrs-Check im Rahmen der Mobilitätswoche in Chemnitz
Foto: Dr. Viktoria Wesslowski, FUSS e.V.

Stößt man mit einem Fußverkehrs-Check nicht sehr schnell an Grenzen?

Allein mit einem solchen Check wird eine Stadtstruktur nicht fußgängerfreundlicher, aber er kann z.B. den Blick bei den Beteiligten dafür schärfen, welche Maßnahmen eine Verbesserung herbeiführen würden. Fußverkehrs-Checks dürfen also in ihrer Wirkung nicht überschätzt werden, d.h. wenn die Erwartungen (siehe Ziele) zu hoch geschraubt werden, kann es zu Enttäuschungen kommen. Häufig werden angesprochene Änderungsvorschläge auch schnell als nicht sachgerecht, nicht umsetzbar oder auch als politisch nicht durchsetzbar eingestuft und sind dann erst einmal wieder „vom Tisch“. Wenn also eine Stadtverwaltung die Durchführung eines Fußverkehrs-Checks wünscht, muss sie damit rechnen, auch über Probleme zu erfahren, die von ihr selbst noch gar nicht wahrgenommen wurden. Es ist also auf jeden Fall hilfreich, wenn der Fußverkehrs-Check von der Verwaltung und/oder der Politik gewünscht wird und ein gewisses Maß an Offenheit besteht gegenüber Anregungen, Wünschen oder auch Forderungen. Selbst heftige Attacken müssen Verwaltungen und Politik ohnehin aushalten können. Da ist es allemal günstiger für alle Beteiligten, Widersprüche direkt am Beispiel miteinander auszutragen und gemeinsam zu erkennen, wo es wirklich Umsetzungsschwierigkeiten gibt oder wo bisher die Herausforderungen noch gar nicht erkannt wurden. Zur Überwindung von Barrieren zwischen den Beteiligten bietet es sich an, Fußverkehrs-Checks mit Gesprächen, Workshops und öffentlichen Veranstaltungen zu verknüpfen.

Fußverkehrs-Checks als Teil eines bundesweiten Projektes für kommunale Fußverkehrsstrategien

Im Rahmen des Projektes „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ (3) wurden in den Modell- und Kontaktstädten verschiedene Fußverkehrs-Checks durchgeführt. Ihr Ziel war es, städteübergreifende Themenstellungen und bisherige Hemmnisse gegen eine strategische Förderung des Fußverkehrs zu ermitteln und gleichzeitig vor Ort die Kräfte zu stärken, die sich für eine systematischere Förderung des Zu-Fuß-Gehens einsetzen. Für diese Zielsetzung wurde eine Kombination von Fußverkehrs-Checks (siehe auch Durchführung) mit Workshops und Fachgesprächen in recht unterschiedlicher Zusammensetzung erprobt. Als besonders zielführend und auch effektiv hat sich folgende Systematik mit mindestens drei Ortsterminen herausgestellt, hier eine Kurzdarstellung:

OrtsterminAktivitäten: (4)Vor- und Nachbereitungen, ohne Organisations­­aufgaben:
1.Termin nachmittags

Vorgespräch mit Verwaltungsmitarbeitern:

  • Projektvorstellung (3)
  • Workshop-Erläuterung (6)
  • Vorstellung möglicher Formate von Fußverkehrs-Checks (7)
  • Was könnte sich die Stadt vorstellen?
  • Erste thematische und örtliche Festlegungen (9)
  • Vorschlagssammlung zum Kreis der Einzuladenden (10)
  • Festlegung eines vorläufigen Zeitplanes (11)
  • Zumeist erste Begehung mit Verwaltungsvertreterinnen und -vertretern. (12)

 

 

  • Teilnehmerliste (5)
  • evtl. Power Point
  • evtl. Power Point

 

  • Recherchen: Mobilitätskonzept (8), örtliche Gegebenheiten

 

  • Vorschlagsliste

 

 

  • Protokollerstellung (13)
  • Website-Einrichtung

2. Termin, 1. Tag
nachmittags

 

 

 

 

 

2.Tag
vormittags

Erster Workshop „Wo stehen wir und wo wollen wir hin?“ (Verbände, etc.)

  • Kurzvorstellung des Projektes (3)
  • Kurzvorstellung der Ketso-Methode (6)
  • Durchführung an Kleingruppen-Tischen

 

 

Erster Fußverkehrs-Check (Fach-Check)

  • Durchführung im Format „BlitZlicht“ (1) mit Mängelanalyse und Erfassung guter Beispiele
  • Einladungsschreiben (14)
  • Teilnehmerliste (10)
  • Power Point
  • Power Point
  • Ketso-Materialien
  • Auswertung (15)
  • Website-Erweiterung

 

  • Festlegung der Route (16)
  • Ortsrecherchen
  • Auswertung (17)
  • Fazit (18)
  • Website-Erweiterung

3. Termin

1. Tag
nachmittags

 

 

 

 

2. Tag
vormittags

Zweiter Fußverkehrs-Check (Gruppen-Begehung)

  • Durchführung in den Formaten „Stadt wahrneh­men!“ oder „Wetterleuchten“ auf einer vorher festgelegten Route.(7)

 

 

Zweiter Workshop „Wie wollen wir unsere Ziele erreichen?“ (Verwaltung)

  • Vorstellung Fazit 1. Fußverkehrs-Check
  • Vorstellung Fazit 1. Workshop
  • Konkrete Maßnahmen
  • Positionierung des Themas
  • Interne Zusammenarbeit
  • Kurze Evaluation

 

  • Einladungsschreiben (14)
  • Einführung (19)
  • Teilnehmerliste (10)
  • Protokollvorlage (20) für die Teilnehmenden (21)
  • Auswertung der Protokolle (22)
  • Website-Erweiterung

 

  • Teilnehmerliste (23)
  • Power Point

 

  • Power Point

 

 

  • Protokollerstellung (24)
  • Website-Vervollständigung (3)

 

Der erste Fußverkehrs-Check war anfänglich lediglich als eine notwendige Grundlage für die Durchführung einer Gruppen-Begehung (zweite Fußverkehrs-Check) gedacht und hätte auch intern für den Aufbau des „Hintergrundwissens“ dienen können. Es stellte sich aber sehr schnell heraus, dass die Auswertung des Formates „BlitZlicht“ für die gesamte weitere Diskussion von Bedeutung war. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen bezogen sich gerade auf die darin dargestellten Schwächen und Stärken und sahen in diesen Fußverkehrs-Checks eine Art gutachterliche Stellungnahme. Bereits im Verlauf des Projektes wurden einzelne Maßnahmenvorschläge umgesetzt. Beim zweiten Workshop wurden immer wieder auch Vorschläge aus diesem Fußverkehrs-Check in die Priorität gesetzt. Es kann also aufgrund dieser Erfahrungen empfohlen werden, alle Schritte und Handlungsweisen zumindest für die Beteiligten transparent zu machen (3) und auch Zwischenergebnisse zu nutzen.

 

Workshop in ChemnitzFoto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

Der im Vorgespräch geplante zeitliche Ablauf konnte wegen Ferien- und Urlaubszeiten, Krankheiten und den zunehmenden Teilnahmewünschen in keiner der Modellstädte exakt in dieser Form umgesetzt werden. Mitunter waren Fußverkehrs-Check und Workshop nicht direkt hintereinander durchführbar oder die Routen wurden noch einmal verändert und es war dadurch ein vierter Termin erforderlich. Jeder zusätzliche Termin erweiterte allerdings auch die Sichtweisen und stärkte das Gefühl für die zu untersuchende Stadt. Wichtig für die Umsetzung von konzeptionell eingebundenen Fußverkehrs-Checks ist die personelle Kontinuität (4) in einer Stadt und dass die Durchführenden auch einmal Zeit finden, die Stadt und die Gegebenheiten selbst und mit Ruhe wahrzunehmen.Nachteil dieser Aktivitäten ist zumeist, dass sie zu kurzfristig angelegt sind. Selbst punktuelle kleinere Strukturmaßnahmen benötigen ihre Zeit und wenn es darum geht, das Thema „Mobilität zu Fuß“ zu positionieren, braucht man einen langen Atem. Deshalb wurden am Ende dieses Projektes alle Möglichkeiten sondiert, die eine Weiterentwicklung voran bringen könnten, z.B. sind öffentliche Veranstaltungen geplant (Rendsburg, Chemnitz), die Öffentlichkeitsarbeit soll stärker auf die Mobilitäts-Kultur ausgerichtet werden (Chemnitz), ein Projekt mit Studentinnen und Studenten soll die Fußverkehrs-Checks bis in die Stadtteile fortsetzen (Marl), der Fußverkehr soll im neuen Verkehrsentwicklungsplan priorisiert werden (Eisenach).(3)

 

Workshop in Eisenach
Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

Fußverkehrs-Checks als Teil der Fußverkehrsförderung des Landes Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg hat als erstes Flächenland in Deutschland (25) ein Programm zur systematischen Förderung des Fußverkehrs eingeleitet. Ziel ist es, bis zum Jahre 2030 den landesweiten Fußwegeanteil (Modal Split) auf 30 % zu steigern.(26) Die Fußverkehrs-Checks sind im Rahmen dieser Strategie ein zentraler Ansatzpunkt.(27) Allerdings wird hier der Begriff „Check“ nicht nur für die Checks und Begehungen verwendet, sondern für eine Fünf-Schritte-Konzeption einschließlich der Vor- und Nachbereitungen und der Workshops. Es folgt eine Kurzdarstellung.(28) 

Schritt 1: Die Vorbereitungen zum Fußverkehrs-Check

  • Festlegung einer zentralen Ansprechperson in der Verwaltung
  • Überlegung, wer aus der Verwaltung noch eingebunden werden sollte
  • Einigung auf einen oder mehrere thematische Schwerpunkte
  • Wahl des Quartiers bzw. des Untersuchungsgebietes
  • Erste Überlegungen zur Routenfestlegung
  • Zusammenstellung der möglichen teilnehmenden „Schlüsselakteure“
  • Erarbeitung eines Projektplans mit einer klaren Zeitschiene

Schritt 2: Der Auftaktworkshop

  • Vorstellung der Belange von Zu-Fuß-Gehenden
  • Diskussion der vorgeschlagenen thematischen Schwerpunkte
  • Gedankenaustausch über die Routenfestlegung
  • Gegenseitiges Kennenlernen der Beteiligten und Erfahrungsaustausch

Schritt 3: Die Durchführung der Begehung bzw. der Begehungen

  • Route: 2-3 Kilometer lang / Dauer: maximal 2 Stunden / Teilnehmeranzahl: maximal 30 Personen / Begleitung: ModeratorIn + Assistenz (z.B. Fotos)
  • Durchführung einer themen-, erfahrungs- oder erhebungsorientierten Begehung oder einer Kombination der unterschiedlichen Begehungstypen (29)
  • Betrachtung von Problemen und Belangen der Zu-Fuß-Gehenden in der verkehrlichen Situation
  • Fachlicher Input durch die Verwaltung oder das Fachbüro an den Stationen
  • Austausch der unterschiedlichen Sichtweisen an den jeweiligen Stationen
  • Erläuterung der Sachverhalte durch VerwaltungsmitarbeiterInnen
  • Moderation zwischen den Meinungsunterschieden

Schritt 4: Der Abschlussworkshop

  • Zusammenfassung und Strukturierung der Ergebnisse der Begehung
  • Vorstellung ausgewählter Maßnahmenvorschläge
  • Priorisierung und zeitliche Zuordnung von Strukturmaßnahmen
  • Hinweise zur Implementierung der Fußverkehrsbelange in das zukünftige Planungsgeschehen
  • Ausblick und weiteres Vorgehen
  • Evaluation des Fussverkehrs-Checks

Schritt 5: Die Nachbereitung des Fußverkehrs-Checks

  • Erstellung einer abschließenden Dokumentation

Die ersten Fußverkehrs-Checks im Jahr 2015 waren ein so großer Erfolg, dass sie in den Folgejahren in weiteren Städten durchgeführt wurden. Siehe unter Formate und Beispiele.

Quellenangaben und Anmerkungen

  1. siehe Formate „BlitZlicht“ und die entsprechenden aktuelleren Beispiele.
  2. vergleiche z.B. „Sofa-Check“
  3. Aktuelle Informationen sind der Website www.fußverkehrsstrategie.de zu entnehmen.
  4. Die Aktivitäten wurden in der Hauptsache von zwei ortsfremden Personen durchgeführt, die keine Auftragsabhängigkeit hatten. Der „Blick von außen“ und auch die „Unabhängigkeit“ wurden von allen Beteiligten immer wieder als besonders positiv dargestellt. Für die Fußverkehrs-Checks war insbesondere Dipl.Ing. Bernd Herzog-Schlagk aus Berlin
  5. und für die Durchführung der Gespräche und Workshops Dr. Viktoria Wesslowski aus Hamburg (https://ideenmosaik.de/) verantwortlich.
  6. Am ersten Sondierungsgespräch nahmen in drei Städten die Personen aus der Verwaltung teil, die an der Bewerbung zur Modellstadt „Fußverkehrsstrategie“ beteiligt waren; in einer Stadt ein Querschnitt durch die verschiedenen Verwaltungsabteilungen und in einer anderen bereits Vertreterinnen und Vertreter von Beiräten und Verbänden.
  7. Im Rahmen des Projektes wurde lediglich die Ketso-Methode vorgestellt, weil sie in allen Modellstädten angewendet werden sollte, um Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Städten zu ermöglichen. Eine kurze Erklärung der Methode finden Sie unter www.facilitating-sustainable-practices.de > die Ketso Methode.
  8. Im Rahmen des Projektes wurden die Methode Fußverkehrs-Check nur kurz angerissen und lediglich die drei Formate „BlitZlicht“, „Wetterleuchten“ und „Stadt wahrnehmen!“ in der möglichen Durchführung vorgestellt, weil deren Kombinationen erprobt werden sollten.
  9. Die Mobilitätskonzepte der Modellstädte finden Sie unter www.fussverkehrsstrategie > Modellstädte jeweils im Abschnitt „Mobilitäts-Konzepte für X-Stadt“.
  10. näheres unter Ziele und unter Durchführung Wo kann man einen Fußverkehrs-Check durchführen?
  11. Im Rahmen des Projektes wurden die Stadtverwaltungen befragt, wen sie bisher bei Fußverkehrsthemen angesprochen oder integriert haben. Es haben sich 68 Städte ab 20.000 Einwohnern dazu geäußert, eine Auflistung finden Sie unter www.fussverkehrsstrategie.de > Interessengruppen
  12. Der Zeitplan war eine Herausforderung, nicht zuletzt, weil im Verlauf des Projektes die Abteilungsleitungen oder Bürgermeisterin/Bürgermeister dabei sein wollten und es immer schwieriger wurde, freie Termine zu finden. Dies wurde allerdings auch als eine sehr positive Entwicklung angesehen.
  13. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen der ausgewählten Modellstädte hatten das Bedürfnis, bereits beim ersten Termin eine Ortsbegehung vorzunehmen. Dadurch gab es zwar Doppelungen (fast ein dritter Fußverkehrs-Check), aber es wurde den Beteiligten auch deutlicher, welche Streckenabschnitte für die Routenwahl geeignet sind.
  14. Die Protokolle dieser Vorgespräche in den Modellstädten finden Sie unter www.fussverkehrsstrategie.de > Modellstädte jeweils im Abschnitt „Projekt-Konzepte für die X-Stadt“ als „erste Gesprächsrunde (PDF)“.
  15. Hinweise dazu finden Sie unter Durchführung/ Wie sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzubeziehen?
  16. Die sehr umfangreichen Auswertungen in den Modellstädten finden Sie unter www.fussverkehrsstrategie > Modellstädte jeweils im Abschnitt „1. Workshop: X-Stadt – Wo stehen wir und wo wollen wir hin? (PDF)“.
  17. Die Festlegung der Begehungs-Route ist eine der schwierigeren Aufgaben, Hinweise dazu finden Sie unter Durchführung/ Wo kann man einen Fußverkehrs-Check durchführen?
  18. Die Auswertung der Fach-Checks in den Modellstädten finden Sie unter www.fussverkehrsstrategie.de > Modellstädte, jeweils im Abschnitt „1.Fußverkehrscheck: X-Stadt – z.B. Weg von … nach – „BlitZlicht“ (PDF)“.
  19. Die einzelnen Fazite befinden sich unter www.fussverkehrsstrategie.de > Modellstädte, jeweils am Ende des Abschnittes „1.Fußverkehrscheck: X-Stadt – z.B. Weg von … nach – „BlitZlicht“ (PDF)“.
  20. Ein veränderbares Beispiel finden Sie unter Durchführung – Beispiel für eine Einführung in einen Fußverkehrs-Check.
  21. Eine Protokollvorlage finden Sie unter Stadt wahrnehmen! Vorlage – Beispiel Eisenach (PDF).
  22. Für die durchgeführten Formate wurden neben den Protokollvorlagen Klemmbretter und Kugelschreiber zur Verfügung gestellt.
  23. Die Zusammenfassung aller Protokolle der Teilnehmenden an den Fußverkehrs-Checks in den Modellstädten finden Sie unter www.fussverkehrsstrategie.de > Modellstädte, jeweils im Abschnitt „2. Fußverkehrscheck – „Stadt wahrnehmen!“ (PDF) als eine Protokollzusammenfassung“.
  24. An der Abschlussrunde nahmen in der Regel die Personen aus der Verwaltung teil, die an der Bewerbung zur Modellstadt „Fußverkehrsstrategie“ beteiligt waren, sowie in einigen Städten Abteilungsleiterinnen und –leiter sowie Bürgermeisterin und Bürgermeister.
  25. Die Protokolle der Abschlussgespräche in den Modellstädten finden Sie unter www.fussverkehrsstrategie.de > Modellstädte, jeweils im Abschnitt „2. Workshop: X-Stadt – Wie wollen wir unsere Ziele erreichen? (PDF)
  26. Das erste Bundesland war Berlin, hier wurde im Juli 2011 die „Fußverkehrsstrategie für Berlin“ vom Senat beschlossen, siehe: www.berlin.de > Verkehr > Fußgänger
  27. Das ist eine ambitionierte Zielvorgabe, bisher sind es etwa 23 % (Mobilität in Deutschland).
  28. Das Grundlagendokument des Verkehrsministeriums finden Sie unter: www.vm.baden-wuerttemberg.de > Redaktion > Broschüren > 171012
  29. Diese und alle folgenden und weiterführenden Informationen finden Sie in der Broschüre der Planersocietät – Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation (Auftragnehmer), NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (Auftraggeber): Fußverkehrs-Checks, Leitfaden zur Durchführung, Dortmund/Karlsruhe, Oktober 2016 oder unter www.vm.baden-wuerttemberg.de > Redaktion
  30. Die verschiedenen Begehungstypen werden im Abschnitt Methoden >Teilüberschrift … genauer dargestellt.

Die Literatur zum Thema wurde noch einmal gesondert zusammengestellt.